Über Helgard Frey

Rheinhessische Weinkönigin 2011/2012 aus Guntersblum

Weinprobe über Weinprobe

Hallo!

Letzte Woche fand die

Singende, klingende Weinprobe in Mainz-Laubenheim

statt. Aber ich war nicht nur Gast sondern eine der Hauptakteurinnen. Für den singenden Teil war der Männergesangsvereinigung Laubenheim zuständig. Den “klingenden” Part und vor allem den Teil der Weinprobe übernahm Kurt Steinkönig (Mitglied der Gesangsvereinigung) zusammen mit mir. Er ist bekannt aus Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht, schreibt viele Fastnachtsgedichte. Das hat er mir schon vorgeführt als wir uns im März zur Vorbesprechung trafen. Damals dachte ich noch, ob das wohl gut geht und das Publikum darauf anspringt, (fastnachtlich angehauchte) Gedichte bei einer Weinprobe in Verbindung mit einem Gesangskonzert zu hören? Oder ist das nicht eher zu viel des Guten? Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Das Publikum liebt Kurt Steinkönig und hat ihn und seine Geschichten und Gedichte geliebt :-) Während der Moderation übernahm ich den Teil der Sensorik und stellte die insgesamt acht Weine vor allem in Bezug auf Geschmack und Aromatik vor. In Sachen “Wissenswertes über die Rebsorte und drumherum” ergänzten wir uns wunderbar, obwohl wir nicht sehr viel vorher abgesprochen hatten. Die Probe war insgesamt sehr lieblich geprägt und von der Sortenauswahl ebenfalls etwas ungewöhnlich, da beispielsweise kein einziger Riesling vorgestellt wurde. Aber ich denke das Publikum war zufrieden, vor allem weil es gegen Ende sogar noch eine äußerst leckere Schokopraline zum barrique-geprägten Merlot gab. Mmh! Der Abend hat sehr viel Spaß gemacht und ist in seiner Art wohl einmalig und wird es auch bleiben. Denn die Kombination des Gesangverein-Konzertes mit Weinprobe und (Fastnachts-)Reimen ist wohl doch sehr ungewöhnlich. Aber Hauptsach’ schee war’s ;-)

Wein im Schloss in Koblenz

Am Sonntag morgen hieß es schon sehr früh: raus aus den Federn und aufhübschen, denn das kurfürstliche Schloss in Koblenz wartet! Dort warteten ebenfalls die anderen fünf rheinland-pfälzischen Gebietsweinköniginnen und natürlich die Deutsche Weinkönigin Annika Strebel. Und es warteten 6 Anbaugebiete, 77 Winzer und über 400 Weine darauf, von uns entdeckt und verkostet zu werden! Nach einer Reihe von Grußwörtern in einem Saal mit nicht so ganz gelungener Akustik ging es zu einem Rundgang mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken. Gemeinsam besuchten wir je einen Stand pro Anbaugebiet bevor wir uns aufteilten und jede das eigene Gebiet besuchte. Dieses Mal hatte ich verhältnismäßig wenig Winzer zu besuchen. Sonst ist Rheinhessen ja immer das Gebiet mit den meisten Winzern, da wir ja auch das größte Anbaugebiet waren. Aber es war ganz angenehm, dass sich dieses Mal vor allem die Pfalz und die Mosel abhetzen mussten um jedem Winzer gerecht zu werden :-) Vielleicht habe ich zu viel probiert, zu viel erzählt oder zu viele Fotos mit den Winzern gemacht – oder eben alles, jedenfalls hat es wieder mal nur knapp gepasst, alle zu besuchen, denn ich wurde nur gerade so fertig bevor wir uns zum gemeinsamen Mittagessen wieder trafen.

v.l.n.r.: Ramona Kappus (Mittelrhein), Julia Bertram (Ahr), Anna Hochdörffer (Pfalz), Andrea Schlechter (Mosel), Begleitung von Anna, Annika Strebel (Deutsche Weinkönigin), ich, Carolin Klumb (Nahe)

v.l.n.r.: ich, Andrea Schlechter (Mosel), Anna Hochdörffer (Pfalz), Begleitung von Anna, Carolin Klumb (Nahe)

 Danach hieß es für mich auch schon wieder Abschied nehmen, denn ich wollte nach Hause – denn dort wartete der

Leininger Markt in Guntersblum

auf mich! Da ich die Eröffnung wegen der Veranstaltung in Koblenz leider nicht übernehmen konnte, wollte ich zumindest meinen Vater und Wolfgang Janß im gemeinsamen Weinstand unterstützen und eben auch als “Guntersblumer Weinkönigin” vor Ort sein. Im Stand wartete schon eine große Überraschung auf mich, denn ausgeschenkt wurden unsere Weine in die neuen Kellerwegfest-Gläser – und diese schmückt mein Bild! Da staunte ich nicht schlecht, denn die ganze Zeit war noch nicht klar, ob dieses Motiv überhaupt bei allen Winzern erwünscht ist!? Und so musste ich das eine oder andere Glas direkt signieren (bis zum Kellerwegfest muss ich mir wohl einen speziellen Glasschreibestift besorgen, damit das dann auch bis in alle Ewigkeiten hält ;-) ), schenkte aus, unterhielt mich mit den Gästen. Das “solche” Termine in der Heimat besonders viel Spaß machen, muss ich wohl nicht extra erwähnen! :-)

In Mainz gibt es nun eine neue Veranstaltung, die von nun an jährlich stattfinden sollen, die

Mainzer WeinTage.

Vor einer riesen Menschenmenge (Achtung, Ironie :-) ) durfte ich diese zusammen mit Wirtschaftsdezernent Sitte eröffnen. Danach wartete eine neue Aufgabe  auf mich. Die AZ hatte mich angefragt, ob ich danach für ein Video der Online-Ausgabe über die Mainzer WeinTage führen würde und dabei die Region bzw. die anwesenden Winzer vorstelle. Es dauerte immer ziemlich lange, bis die Kameraeinstellungen richtig waren – in der Zeit konnte ich in mich gehen und überlegen was ich sagen möchte. Es gab jeweils zwei bis drei Wiederholungen – ironischerweise denkt man jedes Mal, das erste Mal war nicht so gut, denn man hat dies und jenes vergessen zu erwähnen. Dann ist es ja gut, das noch ein oder zweimal wiederholen zu können. Doch damit wird’s nicht besser :-D Denn dafür vergisst man dann andere Sachen oder die Formulierung ist nicht mehr so gelungen, wie in dem Mal davor – wie auch immer, eine spannende Aufgabe, die wirklich Spaß gemacht hat! Schließlich gab’s an jedem Stand auch ein Gläschen Wein! ;-) Das Endprodukt gibt es hier.

Am gleichen Abend fand noch eine regelmäßige Veranstaltung statt, über die ich – glaube ich – noch nie berichtet habe. Bei Gebert’s Weinstuben findet einmal im Monat

Wein & Wunder 

statt. Frank Gebert zaubert dabei ein klasse Drei-Gänge-Menü auf den Teller – dazu stellt immer eine Rheinhessische Weinmajestät jeweils zwei Weine vor. Zwischen den Gängen führt Oliver de Luca verschiedene Zauberkunststücke vor. Ich war dort nun schon zum dritten Mal. Oliver macht seine Sache ziemlich gut. Am Anfang war ich wirklich skeptisch – Zauberer? Aber auch beim dritten Mal habe ich noch nicht herausgefunden, wie die meisten Tricks funktionieren und bin (wahrscheinlich auch gerade deshalb) immer noch äußerst fasziniert! Dieses Mal war es ein besonderes Publikum: Lufthansa Vorstand. Ich habe noch nie einen Piloten getroffen und so war es ziemlich spannend, gleich knapp 50 davon zu treffen und Geschichten aus dem Nähkästchen zu hören :-) Besonders Vergleiche zwischen Lufthansa und einer anderen wohlbekannten Billig-Fluglinie und die Witze auf deren Kosten waren ziemlich unterhaltsam :-)

Tags drauf wurde die

Schönste Weinsicht Rheinhessens

feierlich bekannt gegeben, bzw. die dazugehörige Stele auf dem Brudersberg in Nierstein enthüllt. Jeder der schon mal auf dem Brudersberg war, der weiß, das man von dort wirklich einen unglaublich fantastischen Blick hat: Frankfurt, Odenwald, Taunus, Rhein, Roter Hang und der Blick auf Nierstein prägen sich ins Gedächtnis ein und sind ein unglaublich tolles Panorama. Es gab ein tolles Rahmenprogramm, die Niersteiner Wartturmsänger und ein Gitarrenspieler – ein schöner und passender Rahmen.

Foto: Hans Bürkle

Foto: Hans Bürkle

Sonntags schenkte ich beim

Rheinradeln

am Weinstand unseres Weinguts Weine aus. Es war nur leider ziemlich kühl und deshalb beschränkte ich mich irgendwann drauf, in der Sonne zu stehen (statt im schattigen Weinstand) und mich mit den Radfahrern und Guntersblumern zu unterhalten bzw. durch mein blitzendes Krönchen die Radfahrer zu einer Pause zu überreden ;-) Hat durchaus oft funktioniert!

Letztes Wochenende war ich dann auf dem

Weinfest Hildesheim

Dort ist unser Weingut schon seit mehr als 30 Jahren vertreten und mein Onkel und meine Tante hatten gefragt, ob ich sie im Weinstand unterstützen könnte. Los ging es Donnerstag morgen mit dem Zug, Onkel und Tante waren schon seit Dienstag dort. Kaum dort angekommen und aus dem Taxi gestiegen, hieß es auch schon Krone raus und auf den Kopf: Eine schwedische Reisegruppe hatte sich angekündigt und wollte mehr über unser Weingut und unsere Weine erfahren und letztere natürlich verkosten. Da stand ich also mitten auf dem Marktplatz, morgens halb 11 in Hildesheim, und babbelte auf Englisch drauf los. Mein Onkel, der die Weinproben normalerweise hält, hielt sich dieses Mal aufgrund der sprachlichen Barrieren im Hintergrund und schenkte die Weine aus oder flüsterte mir das ein oder andere Stichwort zu. Es gab auch einen Übersetzer, der das ganze dann jeweils nochmal auf Schwedisch erzählte – allerdings erzählte der immer viel mehr als ich, ich wünschte, ich wüsste, was er wirklich erzählt hat :-D Doch die Schweden waren zufrieden, machten anschließend noch jede Menge Fotos und zogen glücklich von dannen.

Ich war noch bis Samstag Abend vor Ort – begrüßte Kunden, klärte die Hildesheimer über unsere schöne Heimat auf und beriet bei Weinfragen. Insgesamt  ein anstrengendes aber tolles Wochenende. Schade nur, dass ich die Hildesheimer Weinkönigin nicht getroffen habe (ich wusste gar nicht, dass es da oben Weinberge gibt!?) – sie war wohl nur zur Eröffnung Dienstags da.

Außerdem war ich in der vergangenen Zeit bei zahlreichen Proben in Alzey dabei: Blindverkostung der Profilweine (hat der Wein wirklich so viel Profil, dass man die Rebsorte erkennt?), Auswahl der “Weine 2012″ (die von nun an auf rheinhessischen Veranstaltungen ausgeschenkt werden), Prämierungsproben (für die bronzene, silberne und goldene Kammerpreismünzen) sowie der Verkostung des besten Schoppens 2012 (118 Weine alleine bei dieser Probe – und ich hab nur knapp die Hälfte der Probe verkosten können!).

So, tut mir Leid, dass es nun ein so langer Eintrag wurde – aber ich habe mich ja auch schon lange nicht mehr gemeldet und dementsprechend einiges aufzuarbeiten! :-)

eure Helgard

Noch mehr Schilder!

Letzte Woche wurde das Schild für unsere Hauswand geliefert. Mein Papa und ich haben es selbst unter den wachsamen Augen meiner Mutter und meiner Schwester dran montiert - ich bin gespannt wie es euch gefällt? Hier ein paar Fotos, wie immer: draufklicken und durchklicken!

 

Jede Menge Majestäten

Hallo!

Wieder liegt eine erlebnisreiche Woche hinter mir in der ich jede Menge Majestäten traf – zuerst beim Majestätentreffen bei Landrat Schick und dann beim Ball des Weines in Wiesbaden! Aber der Reihe nach, am Montag war ich Gast bei einer

Burgunderprobe – Rheinhessen trifft Baden

Thomas Sommer, Bester Sommelier Deutschlands 2011-2013, moderierte die Probe, bei der es um rheinhessische und badische Burgunder (Chardonnay, Weißer und Grauer Burgunder) im direkten Vergleich ging. Die Gäste waren alles Winzermeister – ein Fachpublikum auf das auch Thomas Sommer nicht immer trifft. Er kommentierte die Weine höchst professionell und ich konnte viel lernen. Da ich direkt neben ihm saß, war auch Zeit, die ein oder andere kleine Diskussion über die Aromen des Weines zu führen oder zu klären, welcher Wein, Baden oder Rheinhessen, jetzt besser war (es war ehrlicherweise meistens Rheinhessen, obwohl Baden das Burgunderparadies ist und sie Spezialisten darin sind!).

Das perfekte Frühlingsdinner

fand am Dienstag statt. Juroren waren neben mir noch Ilse Hees (Gastronomin), Michael Bonewitz (Journalist und Restaurantkritiker) und Jürgen Hammer (Geschäftsführer, DEHOGA Zentrum GmbH). Nachdem wir vor zwei Wochen in einer Vorrunde entschieden, wer die Finalisten werden durften wir diese nun auch endlich in live sehen und probieren. Bewertet wurden natürlich Geschmack, Optik, Weinauswahl, Regionalität und Frühlingsbezug.

Links: Jordan’s Untermühle mit einer Rheinhessischen Kartoffelsupper mit Kräuterschaum und knuspriger Fleischwurst. Dazu gab es einen Riesling.
Mitte: Restaurant Andante im Atrium Mainz mit einer Chartreuse vom Finthener weißen Spargel, Zander und Winzerschaum, dazu ebenfalls einen Riesling.
Rechts: Landhotel und Weinrestaurant Espenhof mit einem Salat von Spargel mit Wildkräutern, confiertem Seesaibling und Limonenvinaigrette, dazu einen Silvaner

Links. Landhotel und Weinrestaurant Espenhof mit einer Roulade vom Eichenhofschweinefilet, gefüllt mit Wendelsheimer Ziegenkäse und Tomate an einem Kartoffel-Sauerampferkuchen, dazu wahlweise Grauer Burgunder oder Portugieser
Mitte: Restaurant Andante im Atrium Mainz mit einem Finthener Spießbraten mit Sauerkraut gefüllter Kartoffelwürfel, Zwiebelpüree und Kümmeljus, dazu ein roter Cuvée
Rechts: Jordan’s Untermühle mit einem gebratenen Zanderfilet auf Blumenkohlpüree mit glasierten Erbsenschoten, Spätburgunderzwiebeln und Rosmarinsoße.

Es war wirklich sehr lecker und ich könnte gar nicht sagen, welcher der drei Finalisten (Espenhof, Atrium Hotel und Jordan’s Untermühle) mir am besten geschmeckt hat, ich denke da waren nur wenige Punkte Unterschied in meiner Wertung und auch später bei der Gesamtwertung. Die Gerichte gibt es in der nächsten Zeit noch in den jeweiligen Restaurants – und alle sind eine Empfehlung wert! Weitere Informationen findet ihr hier.

Majestätentreffen bei Landrat Schick

Am Donnerstag Abend trafen sich knapp 30 Produktmajestäten aus dem gesamten Landkreis Mainz-Bingen im gerade so fertig gestellten neuen Veranstaltungsraum des Kloster Engelthal – Weingut Wasem in Ingelheim. Der Stress für Familie Wasem, den Raum noch fertig zu stellen, hat sich wirklich gelohnt, denn es war wirklich eine tolle Atmosphäre!
Bei einem Fünf-Gänge-Menü mit passender Weinauswahl hatten wir Gelegenheit uns über unsere Ämter und Autogrammkarten auszutauschen (die meisten waren Weinmajestäten, aber es waren auch Blütenmajestäten und eine Marktkönigin dabei!). Da wir alle einen Fahrservice hatten konnten wir endlich auch mal mehr als nur am Glas nippen und den tollen Wein von Wasems mal richtig genießen! Der Abend war wirklich toll und ging viel zu schnell rum, denn selten haben wir die Möglichkeit uns einfach zu unterhalten, haben wir meistens ja doch irgendwelche Aufgaben, sodass der persönliche Austausch zu kurz kommt.

Eröffnung der Selztal-Terroir-Route

Am Samstag ging es bei schönstem Wetter zusammen mit meinen Eltern nach Stadecken-Elsheim, wo ich im Rahmen vom WeinWanderWochenende vom DWI die Selztal-Terroir-Route eröffnen durfte. Ich hatte ca. 10 Vorredner, dennoch hörten auch mir noch alle Gäste zu und pünktlich enthüllte ich die Hinweis- und Erklärungstafeln. Danach ging es zu einer kleinen Weinprobe, bei der man die Weine von 8 verschiedenen Böden probieren konnte. Da die jeweiligen Profile und Erklärungen direkt nebendran standen, konnte man bei der Probe viel vergleichen und lernen. Nach einem kleinen Imbiss ging es dann los: Wir waren die ersten, die die neuen Routen (an)wanderten – im Schlepptau ein Sat.1-Fernsehteam! Nach einem kurzen Fußmarsch trafen wir auf das erste Bodenprofil: Es wurde wirklich ein Teil des Bodens ausgehoben, an dem dann anschaulich gezeigt wurde, wie der Boden den Weingeschmack beeinflusst. Mein Fazit: Rheinhessen hat wieder eine touristische Attraktion mehr und wieder einmal bewiesen, dass sie zusammen anpacken und umsetzen können (Gemeinschaftsprojekt dreier Gemeinden!)!

Den Zeitungsartikel zur Eröffnung der Wanderroute gibt es hier.

Die Eigenschaften des Kalksandstein-Bodens werden erklärt.

Die Böden stammen aus einem Meer, das vor Millionen von Jahren hier in Rheinhessen war – daher stammen auch die Muschelabdrücke im Gestein

Das der Ton nicht nur für die Reben gut ist sondern auch zum Zeitvertreib bewies dieses kleine Mädchen – und bastelte ein Weinglas für die Weinkönigin! Vielen Dank! :-)

VdP-Ball des Weines “Auf großer Fahrt”

Mit einem kleinen Sonnenbrand aus Stadecken-Elsheim ging es dann am gleichen Abend nach Wiesbaden ins Kurhaus. Dort fand der jährliche Ball des Weines statt.

 Motto war “Auf großer Fahrt” – das beste allerdings war, dass alle 13 Gebietsweinköniginnen inklusive der Deutschen Weinmajestäten da waren! Denn manche kannte ich noch nicht – schließlich liegt Sachsen oder Franken nicht gerade um die Ecke! Gemeinsam brachten wir erstmal eine kleine Fotostrecke hinter uns, bei der zahlreiche Fotografen versuchten (leider meistens erfolglos), uns alle 17 gemeinsam auf ein Bild zu bringen :-)

vlnr: Ahr-Weinkönigin Julia Bertram, Mittelrhein-Weinkönigin Ramona Kappus, Deutsche Weinprinzessin Elisabeth Born (Hintergrund grünes Kleid), Rheingauer Weinkönigin Elena Benischke, Deutsche Weinprinzessin Ramona Sturm (Hintergrund, lila Kleid), Rheingauer Weinprinzessin Janine Gräf, Sächsische Weinkönigin Franziska Spiegelberg, Saale-Unstrut-Weinkönigin Lisa Blumenthal

Danach begrüßten wir die Gäste am Eingang – eine Stretch-Limousine nach der anderen fuhr vor und die Ankömmlinge erfreuten sich am Bild dass ihnen geboten wurde: 15 Weinköniginnen und -prinzessinnen standen Spalier am Roten Teppich!
Danach ging es für uns in’s Gourmetrestaurant “Käfer’s” zum Essen.
Frisch gestärkt verkauften wir anschließend Lose an die betuchte Ball-Gesellschaft – für 15€ konnte man etwas für den guten Zweck tun, erwarb ein echtes Perlenarmband und hatte – sofern man die richtige Farbe gewählt hat – sogar einen garantierten Gewinn im Wert von mindestens 50€! Um die Gewinnchancen zu erhöhen kauften die meisten von jeder Farbe ein Armband. Deshalb waren die Lose wohl auch ruck-zuck ausverkauft und wir hatten den restlichen Abend frei. Wir mischten uns unter die Flaniergäste, die um den Ballsaal herumflanierten – die Karte hierfür kostete übrigens 148€, für den Ball bis zu 625€ – dafür bekamen sie aber auch viel geboten, denn der Ball wurde von der Deutschen Weinkönigin Annika Strebel moderiert, Showacts waren Opernsänger Paul Potts und die Sandmalerin vom Supertalent!

Für die Flaniergäste gab es viel zu probieren, sowohl an Essen als auch an Wein! Schade, dass es den Tag über sehr heiß war, denn ich hatte das Bedürfnis mehr Wasser als Wein trinken zu müssen. Meine Highlights waren ein grünes Sauerampfer-Eis an frischen Erdbeeren und ein Weißer Burgunder von einem Weingut aus Saale-Unstrut!

Diese Woche wird ziemlich ruhig, was ich aber ehrlich gesagt nach dieser Woche auch ein wenig gebrauchen kann! :-) Am Donnerstag steht ein Pressegespräch an, am Samstag eine Weinprobe (dafür probiere ich später die Weine – hat jemand Lust? :-) ) und Sonntag geht es nach Koblenz und anschließend nach Guntersblum auf den Leiniger Markt – ich hoffe dort viele von euch zu sehen!

Viele Grüße,
eure Helgard

“Eine Königin ist immer reich … zumindest reich an Wein!”

Hallo ihr Lieben,

wieder gibt es einiges zu berichten. Los ging es vor zwei Wochen beim

Saisonstart im Deutschen Weinbaumuseum

Foto: Kerstin Thieme-Jäger

Die Rheinland-Pfälzischen Weinmajestäten waren dabei, als der neue 1. Vorsitzende des Fördervereins, Tobias Bieker, die Gäste begrüßte. Er möchte das Museum aus dem “Dornröschenschlaf” holen und kündigte viele Neuerungen sowohl innerhalb der Museumsmauern als auch außerhalb in  Organisation sowie im Marketing/Auftritt.

Foto: Kerstin Thieme-Jäger

Der Kreisbeigeordnete Burkhard Müller, VG-Bürgermeister Klaus Penzer und Deutsche Weinkönigin Annika Strebel richteten sich ebenfalls mit einigen Worten an die Gäste, bevor dann in zwei Gruppen durch das Museum geführt wurde. Über drei Stockwerke kann man 2000 Jahre Weinhistorie bewundern, verstehen und erleben. In einem Raum werden die 13 deutschen Weinanbaugebiete vorgestellt und wir Majestäten ließen es uns natürlich nicht nehmen, dort an den jeweiligen Tafeln das “eigene” Gebiet selbst vorzustellen. Zusammen hatten wir viel Spaß, haben jede Menge gelernt und es war schön, wieder auf die anderen Majestäten zu treffen.

Kindergarten Spatzennest

Letzte Woche war ich im Kindergarten Spatzennest in Guntersblum. Dieser Besuch war meine Idee, denn ich sehe an meiner kleinen Großkusine, welchen Eindruck der Königinnen-Status vor allem auf kleine Mädchen macht. Und so ließ ich glaube ich wirklich einige Mädchen- (und vielleicht das ein- oder andere Jungen-) Herz höher schlagen. Vor allem die ganz Kleinen staunten lieber aus der Entfernung und brauchten ein wenig bis sie auftauten und sich näher ran trauten. Doch dann waren schnell alle Hemmungen vergessen und Kleid und Krone wurden befühlt und bewundert.
Ich zog von Raum zu Raum, damit mich auch jedes Kind einmal “bestaunen” darf – und die beliebtesten Fragen waren wohl die folgenden: Wo ich herkomme, in welchem Schloss ich wohne, und welche Königin ich sei. Mit den ABC-Spatzen, also den Kindern die kurz vor der Einschulung stehen, saß ich später im Stuhlkreis zusammen und beantwortete viele Fragen: Wie ich Königin geworden bin, warum ich Königin geworden bin, wie Wein gemacht wird, ob ich schon immer Königin bin, bzw. wie lange ich Königin sein darf. Dabei konnte ich ihnen direkt mal erzählen, dass zumindest die Mädchen später auch mal Königin oder Prinzessin werden können und sie wissen jetzt auch, wie Wein, bzw. Traubensaft gemacht wird. :-) Aber auch ich stellte ihnen Fragen: ob jemand schon mal im Weinberg war. wer vielleicht sogar aus einem Weingut kommt und welche Aufgaben ich wohl als Königin so habe. Hier kamen sogar die richtigen Antworten: Viel über Wein wissen, Sorten kennen und Proben machen. :-)
Und da es ja zu meinen Aufgaben gehört, kam ich natürlich nicht unvorbereitet und führte mit den Kindern auch eine “Weinprobe” durch. Ich hatte einen Traubensaft aus unserem Weingut sowie einen aus dem Supermarkt mitgebracht. Zuerst probierten wir den Supermarkt-Saft. Und das machten wir natürlich wie die Großen. Also erstmal nach der Farbe schauen, danach riechen und dann erst schmecken. Danach gab es den Saft aus unserem Weingut und die Kinder stellten auch wirklich einen Unterschied fest. Den meisten schmeckte unserer besser – mit der Begründung dass er süßer sei. Das war zwar nicht der Fall, aber Hauptsache ist ja, dass sie jetzt schon mal lernen, das solche Erzeugnisse besser direkt beim Produzenten, nämlich dem Winzer, gekauft werden, weil sie einfach besser und leckerer sind :-)
Als die Kinder in die Mittagspause und nach Hause “entlassen” wurden, wurde ich noch mit der unschlagbar süßen, kindlichen Naivität konfrontiert:
Kind: “Bist du heute Nachmittag auch noch da?”
ich: “Nein, leider nicht”
Kind: “Oh Schade! Warum denn nicht?”
ich: “Naja, ich muss jetzt arbeiten gehen, deshalb kann ich leider nicht länger hier bleiben!”
Kind: “Aber warum musst du denn arbeiten, eine Königin ist doch immer reich und muss nicht arbeiten!”
ich: “Nun ja, leider gibt es auch Königinnen und Prinzessinnen, die nicht so reich sind und deshalb arbeiten müssen, um sich solche Kleider kaufen zu können”
Kind: “Achso. -Pause- Aber ich weiß was! Du bist reich an Wein!”
Was soll man darauf noch antworten!? :-)

Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen

Am Samstag suchten wir im DLR in Oppenheim die beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen. Simone Renth-Queins (Deutsche Weinkönigin 1999/2000) moderierte den Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Landrat Claus Schick stand. Es waren viele Weinmajestäten des Landkreises da sowie die Deutsche Weinprinzessin Elisabeth Born und wir durften außer Konkurrenz teilnehmen.

Ausblick von meinem Platz: neben mir die Deutsche Weinprinzessin Elisabeth Born, vor uns die zahlreichen Teilnehmer!

In der hinteren Reihe (jeweils ohne Bedienungen): ich, Elisabeth Born (dt. Weinprinzessin), Simone Renth-Queins (Moderation), Carolin Klum (Nahe-Weinkönigin), Nicole Klebahn (Mittelrhein-Weinprinzessin).
In der vorderen Reihe Otto Schätzel (Direktor des DLR), Claus Schick (Landrat) und Bertram Fleck (Landrat)
Foto: Werner Baum

Winzerin Lotte Pfeffer-Becker beim Vorstellen ihrer Philosophie.
Foto: Isabel Cremer

Die 3 Gewinner und die Weinmajestäten.
Foto: Isabel Cremer

Im folgenden Wettbewerb galt es den Geruchs- und Geschmackssinn zu testen. Es gab schwarze Gläser mit eindeutigen Aromen drin, die benannt werden mussten. Außerdem musste man aus einer Liste von 9 Rebsorten die vier aussuchen, die in den Gläsern vor einem standen. Orts-, Guts- und Lagenwein sowie deren Jahrgang benennen, die Philosphie von drei Winzern den drei Gläsern zuordnen sowie die Rebsorten
bestimmen – In der letzten Aufgabe ging es darum, bei drei Weinen jeweils Anbaugebiet (Rheinhessen, Mittelrhein oder Nahe), Rebsorte, Jahrgang, Qualitäts- oder Prädikatswein sowie trocken, halbtrocken oder lieblich zu bestimmen. Die ganzen Fragen waren wirklich nicht ohne – und ich hätte gedacht dass ich schlechter abschneide, aber ich bin auf mein Ergebnis ziemlich stolz. :-) Elisabeth Born, die Deutsche Weinprinzessin, hat die höchste Punktzahl erreicht (290 von 370 Punkte), danach kam direkt unser lieber Landrat, Claus Schick. Ich bin auf Platz 5 gelandet – von 93 Teilnehmern… Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder hingehen, mal schauen, ob ich mich verbessere :-)

Weinpicknick im Park

Gestern morgen war ich beim Weinpicknick im Park in Bodenheim. Man konnte sich vorher anmelden und bekam dann “Picknickkorb” mit Inhalt. Und der Inhalt war reichlich – denn ich durfte auch picknicken: Spundekäs mit Brezeln, Käsewürfel, Würstchen, Muffins, Trauben, Wasser. Und Wein soviel man wollte bzw. verträgt ;-) Und trotz bewölktem Himmel war bereits vor offiziellem Veranstaltungsbeginn die Hälfte der Körbe schon abgeholt und wurde auf der Wiese verspeist. Die Stimmung hielt auch trotz vereinzelter Regentropfen und niemand ließ sich vertreiben – die Sonne, die manchmal rauskam wurde dann nur umso frenetischer gefeiert! :-)

So, das war’s für diesen Eintrag – diese Woche geht’s “stressig” weiter: Heute Abend bin ich auf einer Weinprobe, morgen bin ich Jurymitglied für “Das perfekte Frühlingsdinner”, dann findet noch ein Majestätentreffen beim Landrat Schick statt – und Samstag noch zwei Termine, ihr werdet also bald wieder von mir hören :-)

Ein Symbol für die “Ewigkeit”

Letzte Woche durften die Rheinhessischen Weinmajestäten sich so richtig verewigen – wir pflanzten Riesling-Reben in Alzey-Weinheim. Der Weinberg wächst stetig weiter, denn  wir sind nun schon der sechste Jahrgang, der seinen Beitrag zum Rheinhessischen Majestätenweinberg leistet. Julia Metzler hat das Projekt damals ins Leben gerufen und viele ehemalige Majestäten waren da, um nach ihren Reben zu sehen. :-)

Unter fachkundiger Anleitung vom Weingut Marx banden wir die kleinen Reben an die Bambusstäbe zur Stabilisation, drückten Fruchterde an und gossen die kleinen Symbole unserer Amtszeit. Für uns stehen die kleinen Reben nämlich für unsere Leidenschaft zum Wein. Die musste auch gehegt und gepflegt werden und wir brauchten viel Unterstützung und Pflege von Rheinhessenwein, Freunden und Familie, damit aus uns eine große starke Rebe werden konnte, die nun Früchte (=Trauben) bringt bzw. Samen sät, aus denen neue Interessierte Weinliebhaber wachsen könnnen ;-) Ich hoffe ihr versteht meine Metapher!? :-)

Ich fand es ein tolles Ereignis und ich bin schon gespannt, wie viel die Reben in einem Jahr gewachsen sind – vielleicht habe ich ja vorher schon mal die Gelegenheit dort vorbeizuschauen und nach meinen “Kleinen” zu schauen.

Besonders gefreut habe ich mich über den Überraschungsbesuch meiner Eltern. Die standen wie aus dem Nichts da und ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet – schließlich ist Alzey nicht gerade um die Ecke :-)

Der Dessertwein von Prinz Charles und Lady Di und andere Schätze

Hallo!

Letztes Wochenende war ich in Bremen auf der WeinMesse, da es die gleiche Messe war  wie in Kiel, über die ich hier schon berichtet habe, “verschone” ich euch jetzt mit weiteren Details. Allerdings gab es ein Riesenhighlight! Nachdem wir Samstags Morgens eine Mittelalterliche Stadtführung mitgemacht haben, bei der es zwar bitterkalt war, aber die Führung extrem mitreißend gestaltet und erzählt war, dass man so interessiert zugehört hat und sich ins Mitellalterliche Bremen versetzt fühlte, das man die Kälte gar nicht wahr genommen hatte. Andrea (Mosel Weinkönigin) und ich waren ein wenig traurig, das wir unsere jeweiligen Highlights nicht gezeigt bekamen (Bremer Stadtmusikanten für Andrea und der Bremer Ratskeller für mich) – aber die gab es wohl im Mittelalter noch nicht. Obwohl da der Grundstein für den Ratskeller (1405) gelegt wurde – sowohl in physischer als auch in geschichtlicher Sicht, denn Bremen hatte damals das Monopol für den Handel mit deutschem Wein – was dann unweigerlich dazu führte, dass der Keller heute einer der größten Weinkeller mit -handel ist. Nun ja, die Enttäuschung darüber, das wir nicht drin waren, war wie gesagt riesengroß.

Zurück auf der Messe unterhielt ich mich mit ein paar Leuten über die Stadtführung und jeder fragte, ob wir im Keller drin waren. Die Entrüstung das dem nicht so war, war meistens ziemlich groß. Irgendwann geriet ich mit dieser “Geschichte” an den richtigen Mann: Karl-Josef Krötz. Er ist, wie sich später herausstellte, der “amtierende” Kellermeister des Ratskellers – die Kellermeister haben im Ratskeller eine lange Tradition, seit 1700 wird dokumentiert wer der jeweilige Kellermeister ist, es sind studierte Winzer, Weinkenner oder ähnliches, Größen der Weinwelt sozusagen. Er bot mir an, mit mir und den anderen Majestäten noch eine Führung durch den Keller zu machen, wenn wir möchten! Und wie wir wollten! Zumindest ich. Andrea und die Wein- und Kulturbotschafterin kamen auch noch mit, und so durften wir nach einem langen und anstrengenden Messetag noch den Keller besichtigen. Eine Anstrengung, die sich wirklich, wirklich gelohnt hat!

Wenn man in den Keller rein kommt, steht man zunächst in der großen Halle, dem Hauptteil der Gaststätte. Die Halle ist der älteste Teil des Kellers, da die Halle der eigentliche Keller des Rathauses darstellt. Hier gibt es vier große Fässer, das Affenfass, das Löwenfass, dasDrachenfass und das Delfinfass. Außerdem gibt es mehrere kleine Separees (“Priölke”), deren Türen aber erst geschlossen werden dürfen, wenn mehr als drei Leute drin sind (warum wohl!? :-) ). Früher haben da wohl die Kaufleute ihre Verträge ausgehandelt. Das ist aber nur die erste Halle, denn der Keller wurde immer wieder erweitert, da die Lagerkapazitäten nicht mehr ausreichten und deshalb umliegende Gebäude, bzw. deren Keller aufgekauft wurden. Die beeindruckensten sind der Bacchuskeller, der für Veranstaltungen genutzt wird, der Apostelkeller, in dem einige der ältesten Fässer Deutschlands (mit Inhalt!) gelagert werden und der Hauffsaal, der mit tollen Fresken von Max Slevogt verziert ist. Insgesamt sind die Kellerräume 2 km lang! Leider konnte bzw. wollte ich nicht überall Fotos machen, da die Räume mit Gästen und Gesellschaften besucht waren. 

Ich will gar nicht mehr vorher erzählen – die Bilder sagen mehr, als ich das in Worte fassen könnte. Ich war wirklich beeindruckt, eine tolle Führung durch einen wahnsinnigen Teil Weinhistorischer Geschichte!

Einfach auf das erste Bild und dann durch die Galerie klicken! :-)

Willkommen in Guntersblum…

Diese Woche wurden die neuen Hinweisschilder an den Guntersblumer Ortseingängen aufgestellt. “Willkommen im Wein- und Kulturort Guntersblum” ist darauf zu lesen und drunter: ein Bild von mir, ich platze vor Stolz und fühle mich wirklich sehr geehrt, welcher Guntersblumer kann schon von sich behaupten, dass er die Menschen an den Ortseingängen begrüßt! Guntersblumer Vereine (Verkehrsverein, Gewerbetreibende, Bauen- und Winzerverband, Touristikverein und Gemeinde Guntersblum) haben die  Schilder an drei der vier Ortseinfahrten möglich gemacht. Gestern enthüllte ich zusammen mit Ortsbürgermeister Rainer Schmitt vor den Sponsoren und der Presse das Schild am Ortseingang Friedhof.

Die Schilder waren schon etwas länger in Planung, jetzt auch schon seit längerem fertig – mein Vater erzählte mir bereits im Dezember, dass er die Schilder schon auf dem Bauhof liegen gesehen hätte! Da ich die Schilder natürlich nur vom Entwurf her kannte, war ich ziemlich neugierig – aufgrund der Witterung mussten wir uns aber alle noch gedulden, denn um die Pfosten einzubetonieren war es noch zu kalt! Aber gut, ich denke das warten hat sich gelohnt: pünktlich zum anbrechenden Frühling werden nun nicht nur blühende Bäume und grünende Weinberge die Landschaft verschönern sondern nun auch “mein” Schild – zumindest hoffe ich, das es die Landschaft verschönert ;-)

Nach der feierlichen Enthüllung wurde mit einem Gläschen meines Queenie-Weines angestoßen, Rainer Schmitt bedankte sich bei allen Sponsoren (nicht ohne den Hinweis, dass diese Schilder ja flexibel seien und im Falle eines positiven Ergebnisses im September auch durchaus erweitert werden können) und im Anschluss durfte auch ich mich nochmal für die Schilder und für den Rückhalt der Gemeinde, den diese Schilder ja letztlich symbolisieren, bedanken (nicht ohne den Hinweis, dass die Flexibilität der Schilder ja auch für weitere Rheinhessische Weinmajestäten aus Guntersblum genutzt werden könnte ;-) ).

Bei “Wir in Rheinhessen” sowie in der Allgemeinen Zeitung wurde auch schon darüber berichtet.

Foto: Peter Muth

Foto: Peter Muth

Letzte Woche moderierte ich im übrigen eine Gesprächsrunde zum Thema “Great Wine Capitals – Ansätze für innovative Weintourismus-Erlebnisse in Mainz und Rheinhessen”. Gäste waren Sigrid Lemb-Becker (Vorsitzende der Mainzer Winzer), Hans-Willi Fleischer (Weingut der Stadt Mainz), Jürgen Schmidt (Touristik Centrale Mainz), Christopher Sitte (Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz) und Elke Höllein (Geschäftsführerin GWC). Es war zwar nur recht wenig Presse bzw. interessiertes Publikum vor Ort – aber da ich ja schon meine Bachelor-Arbeit zu diesem Thema geschrieben habe, war es dennoch ein wichtiger Termin für GWC. Denn jeder noch so kleine Zeitungs-Artikel steigert ja den Bekanntheitsgrad, was letztlich das ist, was zählt! :-)

Morgen wird der neue RS Rheinhessen Silvaner in Mainz vorgestellt, außerdem darf ich Glücksfee spielen – bin schon sehr gespannt! :-) Und am Freitag geht’s los nach Bremen.

Sonnige Grüße,
eure Helgard

Blau, blau, blau blüht der Enzian….

…wenn beim Alpenglühen wir uns wiedersehen!

Naja, Alpenglühen war dieses Wochenende nicht angesagt, eher das genau Gegenteil: der hohe Norden. Aber der Rest – der stimmt… ;-)

WeinMesse in Kiel

Am Wochenende ging es nämlich genau dort hin: Kiel und Stralsund. Freitag morgen ging es mit dem Zug nach Kiel. An der Hotelrezeption traf ich direkt auf weitere Weinmajestäten und gemeinsam ging es direkt zum Ostseekai, dem Veranstaltungsort der WeinMesse Rheinland-Pfalz. Dort waren insgesamt 26 Weingüter aus Rheinhessen, der Pfalz, von der Mosel und der Nahe vertreten. 16 davon waren rheinhessische Weingüter – wir waren also würdig vertreten! :-) Die Hauptaufgaben der Weinprinzessinnen von Nahe, Mosel, Pfalz und mir waren:

  • die Winzer besuchen, die wohl beste Aufgabe! Ich stelle mich immer sehr gerne den Winzern vor, probiere deren Weine, unterhalte mich über die Philosophie oder Marketing-Konzepte der Weingüter – was  sich eben so ergibt… Ich finde es immer toll, die Menschen hinter den Namen und Weinen kennen zu lernen – und für mich gibt es im Laufe des Jahres immer die eine oder andere Möglichkeit, von diesen Erfahrungen zu profitieren, denn ich stelle ja bei Weinproben auch immer die jeweiligen Weingüter mit vor – wenn man da den Winzer schon kennt, umso besser! :-)
  • Den Weinreich-Stand der Kultur- und Weinbotschafterin Barbara Reif betreuen. Hier ging es um das Thema Farbe. Verschiedene gefüllte Weingläser machten deutlich, dass Weißwein nicht gleich Weißwein ist, und wir hatten das ein oder andere Pärchen das sich über die Farbbezeichnung – ob jetzt gold- oder strohgelb – fast in die Haar bekommen haben :-) Aber es ging auch um Empfindungen und Assoziationen. Frau Reif hatte verschiedene Begriffe vorbereitet (Hoffnung, Würde, …) und die sollten den Farben blau, weiß, rot, grün und gelb zugeordnet werden. Bei einem Begriff wie Hoffnung ist das noch klar, da lernt man von klein auf Hoffnung=grün. Aber bei Wörtern wie Würde ist das dann nicht mehr so einfach..
  • die “Weinprobe” im Farbzelt durchführen – eine wirklich spannende Aufgabe. Die Umgebungsfarbe beeinflusst die Wahrnehmung und genau das haben wir dort “bewiesen”. Die Leute suchten sich vorher einen Wein aus und nahmen ihn mit ins Zelt. Der Innenraum wurde erst in weiße, dann in gelbe, rote und blaue Farbe getaucht – dazu gab’s die passende Musik. Nach einigen Sekunden der “Eingewöhnung” sollte dann der Wein probiert werden und auf einem kleinen Fragebogen angekreuzt werden, wie man Süße, Säure, Fruchtigkeit und Geschmack nun wahrnimmt. Da waren teilweise wirklich krasse Veränderungen und die Leute waren total überrascht. Eine Frau wollte ihren Freund sogar überzeugen, dass sie nun einen roten Raum zum Weintrinken zu Hause bräuchten! :-)
  • die Kochshow moderieren. Ein Pfälzer Koch, Stefan Walch, war extra angereist und kochte live vor Publikum. Um die Leute vor allem an das Thema Wein heran zu führen, kam dieses natürlich nicht zu kurz und so war immer eine Weinmajestät dabei sowie ein Winzer, der den jeweiligen Wein dazu vorgestellt hat. So kam man immer wieder zum Thema Wein und konnte die Menschen (die in Kiel haben ja nicht wirklich viel damit zu tun ;-) ) dafür begeistern.

Das Publikum war sehr gemischt und was uns Weinmajestäten überrascht hat: sehr jung. “Da oben” gibt es nicht so viele Weinangebote um nicht zu sagen, außer dieser Messer gar keins, und so waren alle sehr neugierig auf das Thema Wein. Aus Verkäufer=Winzer-Sicht natürlich nicht so toll, da diese ja nicht so viel kaufen – aber aus der Weinsicht einfach toll, dass sich die nächste Generation an das ja durchaus komplizierte Thema Wein heran traut! In ca. 5 Jahren kaufen die dann ja auch, es ist schließlich die nächste Kundengeneration… ;-)

Nächstes Wochenende findet die gleiche Messe in Bremen statt – ich bin schon gespannt wie es dort abläuft!

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Mosel Weinprinzessin Maria Sailler, ich, Pfälzer Weinprinzessin Nele Bendel und Nahe Weinprinzessin Sabrina Schmitt

Bei einer Stadtführung lernten wir Kiel so richtig kennen! Hier vor den Werften am Kreuzfahrtschiff-Kai.

Vor dem Geistkämpfer am Alten Markt

Der Kieler “Zeitungsjunge”

Die Weinfarben am Weinreich-Stand

Im Farbzelt

90er-Revival!

Als die Messetüren geschlossen waren, kochte Stefan Walch noch einmal für alle – ein toller Tag mit einem tollen Ende!

Bei der Kochshow

Zwiebel-Kartoffel-Suppe mit karamellisierten Feigen und Zucchini-Mozarella-Röllchen

Ein tolles Wochenende mit drei klasse Mädels!

Unsere Leidenschaft in Worte gefasst!

 

Messe in Stralsund

Am Sonntag abend ging es dann mit dem Zug nach Stralsund (UNESCO-Kulturstadt direkt vor Rügen). Beim einchecken in ein ziemlich tolles Hotel traf ich direkt auf meinen Nachbarn, Kai Schätzel aus Nierstein, der auch dort für die Messe am nächsten Tag eincheckte. Mein Onkel kam ein wenig später an und wir trafen uns in der Hotelkneipe um bei einem Gläschen Wein von Lex Ambré den Ablauf des nächsten Tages durchzusprechen. Nachdem wir früh am nächsten Morgen unseren Messestand aufgebaut hatten fuhr ich zurück in die Stadt um mir die Kulturstadt ein bisschen anzuschauen. Ein wirklich tolles Städtchen, in dem momentan zwar viel gebaut wird und eine ziemlich starke Brise wehte, das aber dennoch ganz viel Charme und Attraktivität besitzt.

Pünktlich zur Messe war ich zurück. Da dies die erste Messe dieses Veranstalters war, war glaube ich jeder sehr gespannt wie alles ablaufen würde. Da das Thema der Messe “Sinneserlebnis Gastronomie” war, gab es viele unterschiedliche Aussteller – von verschiedenen Essensanbietern, über Bier, Wein und hochprozentiges, auch ein namhafter Eishersteller war da – und eine Bühne, auf der auch live gekocht wurde und ebenfalls Weine der Winzer vorgestellt wurden. insgesamt war die Messe ziemlich schwach besucht – aber ich habe es dennoch geschafft, meine ersten beiden eigenen Kunden “anzuwerben” :-)

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Foto: Claas Abraham

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Foto: Claas Abraham

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Foto: Claas Abraham

Da das “nicht-königliche” Leben am nächsten Tag auch schon wieder weiter ging (das Büro ruft) fuhr ich über Nacht heim. Eine interessante Erfahrung – die ich nicht unbedingt nochmal brauche :-)

Bis bald, eure Helgard

Berlin, Düsseldorf, Hannover – wer will schon zu Hause sein?

Letzte Woche war ich viel unterwegs – so viel, das sogar mein Freund mal kurz gemeckert hat! ;-)

Weinmesse im Berliner Logenhaus

Los ging’s letzten Sonntag, schon früh morgens um 6 mit dem Zug nach Mannheim um von dort den ICE nach Berlin zu nehmen. Die Fahrt verlief ohne größere Komplikationen und Verspätungen – und ich habe mich schon gefragt, warum ich nicht öfter mit dem Zug fahre? Mit der BahnCard50 die ich nun besitze ist es sogar günstiger als mit dem Flugzeug – und arbeiten kann ich nebenher am Laptop auch noch! Sehr entspannend. In Berlin angekommen, kämpfte ich mich durch den Großstadtdschungel zu meinem Onkel auf eine kleine Weinmesse im Logenhaus. Krönchen auf und dann erstmal ein Gläschen Wein trinken. Mein Onkel war schon mit Kundengesprächen beschäftigt und es dauerte natürlich nicht lange, bis auch ich angesprochen wurde und anfing, über das Amt zu erzählen, Weine auszuschenken, zu beraten und zu verkaufen.

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ProWein in Düsseldorf

Am gleichen Abend ging es dann weiter nach Köln, wo ich bei einer Freundin übernachtete, ehe es dann Montag morgen von Köln aus nach Düsseldorf auf die ProWein ging. Auf dem Bahnsteig in Köln traf ich die Weinprinzessin Natalie, die einige Tage in Köln bei einer Freundin verbrachte hatte, und gemeinsam stiegen wir in den Zug für die 20minütige Fahrt nach Düsseldorf. 10 Minuten später, irgendwo auf den Bahngleisen in der Nähe von Leverkusen, saßen wir dann erstmal fest. Da wir einen kleinen zeitlichen Puffer eingeplant hatten, war das erstmal nicht weiter tragisch. Als sich das “Festsitzen” allerdings auf unbestimmte Zeit verlängerte wurde uns etwas mulmig. Vor allem da wir auf der ProWein feste Termine hatten, einen Workshop, bei dem wir die Weine einschenken sollten und einen Pressetermin mit der rheinland-pfälzischen Ernährungsministerin Ulrike Höfken. Doch schnell wurde klar, dass wir keinen der beiden Termine wahrnehmen können – mit einer Verspätung von 90 Minuten kamen wir auf der ProWein an! Soviel zu meiner anfänglichen, wohl etwas naiven Begeisterung über das Zug fahren :-) Um keine weitere Zeit mehr zu verlieren, drehten wir direkt mal eine Runde am Rheinhessen-Stand und begrüßten bereits bekannte Gesichter und stellten uns den uns unbekannten Winzern vor. Nachmittags schenkten wir dann zumindest beim zweiten Workshop aus, trafen andere Weinköniginnen und unterhielten uns mit den Besuchern.

Im Hotel ruhten wir uns erstmal eine Weile aus, bevor es abends auf die allseits angekündigte “RotWeiss” Party ging. Extra dafür angemietet öffnete die Nachresidenz (einer der angesagtesten und edelsten Clubs in NRW hab ich mir sagen lassen…) ihre Pforten für Weinliebhaber. Denn an den 5 oder 6 Theken wurde nur Wein ausgeschenkt. Die Musik war gut und wir tanzten und unterhielten uns, bis die Musik aufhörte zu spielen.

(Zu) Früh am nächsten Morgen ging es dann wieder zur ProWein – dieses Mal ohne terminliche Verpflichtungen, sondern einfach nur zum Spaß haben. Wir drei Rheinhessischen Weinmajestäten, Lisa, Natalie und ich, besuchten zuerst mal einen Workshop bei Zwiesel Glas – die französischen Weine, die dort ausgeschenkt wurden, waren nicht so ganz unser Fall, aber dafür merkten wir gewaltige Unterschiede in den dünnwandigen und perfekt ausbalancierten Gläsern. Für jede Rebsorte gab es ein eigenes Glas – wie praktisch das für den eigenen Gebrauch zu Hause ist, darüber lässt sich sicherlich streiten, aber es war dennoch interessant zu sehen, welche Vorzüge ein jeweiliges Glas hat. Natalie und ich streiften danach ein wenig durch die Halle – ließen uns nur mittelmäßig erfolgreich vom neuen “Trend”, Wein in Dosen, überzeugen… Wahrscheinlich ist es Einbildung, aber auch im Glas war noch ein schaler Beigeschmack und direkt aus der Dose zu trinken geht gar nicht! Gar kein typisches “Weinerlebnis” mehr. Dafür war Natalie hellauf begeistert von pinkfarbenen Flaschen und staubte sich schnell eine eigene für zu Hause ab. :-) Am Stand des Deutschen Weininstituts beantworteten wir ein Quiz zu den 13 deutschen Weinanbaugebieten. Einem Gebiet sollten vier typische Begriffe zugeordnet werden – für Rheinhessen oder Pfalz beispielsweise kein Problem. Richtig knifflig wurde es dann, als ich auf die Idee kam, wir könnten ja mal alle Begriffe zuordnen :-) Wenn es dann an die kleineren Anbaugebiete wie z.B. die Hessische Bergstraße geht, ist das alles schon nicht mehr so leicht. Aber wir haben uns tapfer durchgekämpft und hatten zeitweise auch Unterstützung eines in Baden ansässigen Winzers, sodass nun alles richtig ausgefüllt ist! :-)
Am Stand von Saale-Unstrut trafen wir die dortige Weinkönigin – sowie die Rheingauer Weinkönigin Elena und eine Rheingauer Ortsweinmajestät. Natalie ging weiter nach Italien um dort Weine zu probieren, während Elena, die Ortsweinmajestät nach Baden schlenderten und dort an einen netten Winzer gerieten. Denn unser Ziel war es natürlich, etwas über andere deutsche Weinanbaugebiete zu lernen (u.a. auch im Hinblick auf die Wahl zur deutschen Weinkönigin). Der Winzer war hellauf begeistert, uns in unserer “Mission” zu unterstützen und so führte er mit uns eine Weinprobe mit drei verschiedenen Gutedel’n durch, eine typisch badische Rebsorte. Auch Muskateller probierten wir bei ihm und erfuhren am Rande weitere interessante Details über Baden. Um ihn nicht länger von seiner eigentlichen Aufgabe, kaufkräftige Kundschaft anzuwerben, abzuhalten ließen wir ihn alleine und trafen ein paar Meter weiter auf die Badische Weinkönigin Natalie Henninger. Mit ihr probierten wir noch einige weiße und graue Burgunder und tauschten uns über die jeweiligen Wahlregularien aus, mit denen wir gewählt wurden. Erstaunt waren die beiden, dass es bei uns schon so viel Vorbereitung vorneweg gab, also Rhetorik, Sensorik und Farb-/Stilberatung schon vor Amtsbeginn durchgeführt wurden.

Elena und ich gingen dann weiter in die Württemberger Ecke, in der wir zusammen mit der Württemberger Weinkönigin Petra Hammer, Trollinger und Lemberger probierten. Die beiden Rebsorten sind mir ja schon von zu Hause aus bekannt – was wiederum den ausschenkenden Winzer überraschte. Aber nach einer kurzen Frage nach meinem Nachnamen war ihm wohl alles klar und er konzentrierte sich weiter auf die Probe :-) Vielleicht fragen sich nun manche, warum ich denn dann dort etwas über den Wein lernen möchte, wenn wir ihn selbst zu Hause im Anbau haben. Zum einen bin ich ja mit den Rebsorten groß geworden und sie werden bei uns wie Huxelrebe, Kanzler oder auch Gewürztraminer angebaut. Das bedeutet für mich aber auch, dass sie mehr oder weniger auch den gleichen Stellenwert haben, da ich sie ja schon von klein auf kenne. Aber nun werde ich immer an meinen “Besuch” in Württemberg zurückdenken können und ihn mit Trollinger und Lemberger verbinden. So kann ich mir nun endlich merken, wo diese beiden Rebsorten eigentlich her sind :-) Zum anderen entwickeln sich diese beiden Rebsorten in Württemberg ja aufgrund des Bodens und des Klimas ganz anders – sodass ich ihn von dort probieren muss, um wirklich zu wissen, was einen Württemberger Lemberger bzw. Trollinger ausmacht. Aber in Württemberg gibt’s natürlich nicht nur guten Wein sondern auch gutes Essen und so wurden wir von Petra auf eine Portion Maultaschen eingeladen bevor es mit Petra im Schlepptau weiter nach Franken ging. Dort bekamen wir Silvaner aus dem für Franken typischen Bocksbeutel. Außerdem probierten wir “Domina” – eine Rebsorte, von der ich bis zum Anbaugebiete-Quiz einige Stunden zuvor noch nie etwas gehört hatte! Mit reichlich Informationsmaterial unterm Arm trat ich meine Heimreise im Auto der deutschen Weinkönigin Annika an – was wir dabei noch alles erlebten könnt ihr hier sehen. Auch wenn wir Ewigkeiten unterwegs waren – es war lustig und das ist alles was zählt :-) Mit Annika machte ich im Übrigen irgendwo auf der A3 auch noch dieses Anbaugebiete-Quiz – mal schauen, ob sie sich ihre Krone auch wirklich verdient hat ;-) – und sie hat es mit Bravour bestanden! :-)

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Günther Jauch trafen wir am Stand seines Weinguts “von Othegraven” – herrlich sympathisch, dass er da selbst ausschenkte! Da mein Blazer von der Machart her und aufgrund der Farbe ein wenig Ähnlichkeit mit seinem Sakko hatte bemerkte er kurz, dass wir wohl den gleichen Schneider hätten. Da ich nicht davon ausging, dass sein Schneider Peek&Cloppenburg heißt, verneinte ich das höflich 

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WeissRot Party in der Nachtresidenz

Natalie und ich mit dem “Trend”: Wein in Dosen.

Rheingauer Weinkönigin Elena Benischke, Rheinhessische Weinprinzessin Natalie Bockius, Weinkönigin Saale-Unstrut Lisa Blumenthal und Prinzessin, ich, Rheingauer Ortsweinkönigin

Badische Weinkönigin Natalie Henninger, Rheingauer Weinkönigin Elena Benischke, ich, Württembergische Weinkönigin Petra Hammer und -prinzessin Stefanie Zimmer

CeBIT in Hannover

Letzten Donnerstag ging es dann zur CeBIT nach Hannover. Wiederum ein Zug um 6 Uhr, nur dieses Mal nicht so entspannt, da der Zug heillos überfüllt war. Deshalb hieß es stehen. Da ich für den folgenden Tag noch die Moderation einer Weinprobe vorzubereiten hatte, war das etwas unglücklich aber nicht zu ändern. In Hannover angekommen wurde ich schon von einem Herrn des rheinland-pfälzischen Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur erwartet und gemeinsam warteten wir noch auf die Ankunft der Mosel-Weinkönigin Andrea. Gemeinsam ging es durch die verschiedenen Hallen der CeBIT – vorbei an Ständen mit Telefonanlagen, Kabelvorführungen (einschließlich der Kommentare, ob nun das goldene oder das orangefarbene Kabel das bessere ist) oder den neuesten Fritz-Boxen – bis zum Stand des Ministeriums, wo wir zunächst mal eine kleine praktische Einweisung in die App bekamen, die wir dort später vorstellen sollten. Diese App heißt Rheinland-Pfalz-App, steht unter app.rlp.de zum Download bereit und beinhaltet nützliche Informationen zu rheinland-pfälzischen Kultur- und Serviceangeboten, zu Pressemeldungen und bietet außerdem eine eigene Weinrubrik. Dort können Winzer nach Ort, Anbaugebiet oder Name gesucht, gefunden oder einfach nur alphabetisch sortiert angezeigt werden. Zur Präsentation kam viel Presse, Ministerpräsident Kurt Beck, Staatssekretärin Heike Raab sowie Andrea und ich. Gemeinsam stellten wir die jeweiligen Rubriken vor, wobei Beck die Einleitung bzw. die generelle Wichtigkeit dieser App übernahm, Raab die Sparten “Aktuelles”, “Kultur” und “Services” vorstellte und Andrea und ich danach die Sparte “Wein” vorführten. Über eine kleine technische Panne spielte ich einigermaßen locker hinweg, sodass es insgesamt eine gelungene Präsentation gewesen sein sollte. :-)

Danach wurden wir von zwei Herrn des Ministeriums noch ein wenig über die Messe geführt. Wir trafen an der Stange tanzende Roboter, spielten die neuesten Spiele auf der Xbox Kinect und beteiligten uns an einem Gewinnspiel. Dafür mussten wir nur ein Foto mit den “Facebook”-Daumen machen und dann auf rege Beteiligung hoffen, denn wer die meisten “gefällt mir” unter dem Bild bis Samstag hat, der gewinnt ein iPad! Andrea und ich waren natürlich höchst motiviert und lieferten uns in den darauffolgenden Tagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jede mal vorne lag. Am Ende hatte sie in unserem “Zweikampf” die Nase vorn und wie sich kurz darauf herausstellte auch im gesamten Gewinnspiel die treuesten Freunde: Sie gewann das iPad und wartet jetzt sehnsüchtig auf die Zustellung/Übergabe! :-) Von hier aus nochmal herzlichen Glückwunsch an sie! ;-)

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Andrea und ich vor dem Bildschirm mit einer Ansicht der App. Die Daten müssen natürlich überprüft werden – man muss ja schauen, ob das alles auch richtig funktioniert – und wo kann man das besser überprüfen, als beim eigenen Weingut.

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Andrea beim Kinect-Spielen – währenddessen wuchs die Menschentraube hinter uns stetig an… Rheinland-Pfälzische Weinköniginnen sorgen eben immer für gute Stimmung und einen vollen Stand, egal wo. :-)

Panorama auf der CeBIT.

Jungweinprobe der Weinbruderschaft Rheinhessen

Am Freitag Abend hatte die Weinbruderschaft Rheinhessen ihre Jungweinprobe. Vorgestellt wurden hauptsächlich klassische rheinhessische Rebsorten wie Müller-Thurgau, Weißer/Grauer Burgunder und Riesling aus dem Jahrgang 2011. Viele Winzer hatten ihre Weine “eingesendet” und so hatten wir in einer Vorprobe aus ca. 50 Weinen die 18 rausgesucht, die ein klassisches Profil ihrer Gattung aufweisen konnten. Auch unser Weingut war mit einem Rivaner dabei. Moderiert wurde die Weinprobe von Hans-Günther Kissinger, langjähriger Weinbruder und ehemaliger Lehrer an der Oppenheimer Weinbauschule, sowie von mir. In Dialog-Form redeten wir über Themen wie den Jahresverlauf 2011, den Klimawandel, die Eiswein-Problematik im Januar, die Unterschiede des romanischen und des germanischen Herkunftssystems, über Bezeichnungsrecht und Herkunft. Letzteres war auch das Thema der Probe (“Mit Herkunft in die Zukunft”). Durch den, von uns gewählten, Zwiegespräch-Charakter war die Probe sehr kurzweilig und unterhaltsam, zumindest wurde das hinterher gesagt :-) In Kombination mit den großartigen Weinen war es ein wirklich gelungener Abend.

Am Freitag Morgen geht es zur Rheinland-Pfalz-Messe nach Kiel. Dort werde ich wieder auf einige andere rheinland-pfälzische Hoheiten und bekannte Winzer treffen, an Kochshows teilnehmen und natürlich auch etwas von Kiel sehen. Am Sonntag abend geht es von dort aus nach Stralsund (Rügen), wo ich mit meinem Onkel an einer weiteren Getränkemesse teilnehmen und unser Weingut repräsentieren werde.

Viele Grüße,
eure Helgard

Internationales in der Hauptstadt – und Ex-Finanzminister Steinbrück in Mainz

Puh, mein letzter Eintrag ist schon fast einen Monat her – ich hatte einfach keine Zeit, mein Kopf war viel zu voll mit Great Wine Capitals und meiner Bachelor-Arbeit. Aber die ist nun Geschichte: Gedruckt und gebunden liegt sie jetzt auf dem Schreibtisch meiner Professorin und ist damit nicht mehr “mein Problem” ;-)

Internationale Grüne Woche in Berlin

Ende Januar war ja auch ich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Dort angekommen wurde ich erstmal von der Größe des Geländes erschlagen! Das ist ja so riesig, das kann man sich gar nicht vorstellen! Wow. An meinem “Arbeitsplatz” angekommen, bekam ich erstmal eine Einweisung: zusammen mit der Nahe-Weinkönigin Carolin Klumb am Rheinland-Pfalz-Stand die Weine aus den 6 rheinland-pfälzischen Weinanbaugebieten ausschenken. Für die Besucher, die schon am Wochenende zuvor dort waren, war es überhaupt nicht ungewöhnlich auf zwei Königinnen zu treffen. Denn in am ersten IGW-Wochenende fand das obligatorische “Produkt-Königinnen-Treffen” statt: Ob Spargel-, Rhododendron-, Apfel-, Destillat- oder Salamikönigin, alle waren sie da! Aber nicht alle Besucher waren an beiden Wochenenden da, deshalb gab es auch viele die ganz erstaunt waren und Carolin und mich ausgefragt haben. Zwischendrin hatten wir natürlich auch Zeit die Messe mal anzuschauen – auch wenn das natürlich nicht gereicht hat, um die gesamte Messe anzuschauen. So waren wir als aller erstes direkt Mal bei den Winzern zu Besuch. Während Carolin die Winzer von der Nahe abklapperte, stattete ich den rheinhessischen einen Besuch ab. Sogar „Nachbarn“ waren da: das Weingut Seck aus Dolgesheim und das Schloßgut Schmitt aus Guntersblum – Heimspiel sozusagen. Als Italienfan schlenderte ich natürlich auch mal durch die italienische Halle. Eis, Schinken, Kaffee, Wein und viele andere Spezialitäten gabs dort. Lecker :-) Auf dem Heimflug (auf dem ich zufälligerweise Kurt Beck traf) wurde meine Krone einer gesonderten Kontrolle unterzogen. Auf der Hinreise in Frankfurt war noch alles in Ordnung. In Berlin dann nicht mehr. In der Sicherheitskontrolle wurde der Koffer durch das Röntgengerät geschoben – während ich Jacke, Schal und Schuhe wieder anzog und betrachtete ich amüsiert das Bild von meinem Koffer und versuchte, zu identifizieren was was ist. Da fragte mich auch schon der Sicherheitsbeamte, was ich denn da für einen interessanten Haarreif mit mir führen würde. “Das ist doch kein Haarreif, sondern meine Krone”, antwortete ich ihm. Daraufhin erntete ich einen sehr entgeisterten Blick ;-) Ich erklärte ihm, dass ich Rheinhessische Weinkönigin wäre (und frage mich im Nachhinein, wie die ganzen Salami- und Apfelköniginnen nach Hause gekommen sind, oder hatte der da Urlaub!?) – und prompt musste ich sie aus dem Koffer fischen und präsentieren. Hat mir wohl nicht ganz geglaubt.

Mit Carolin Klumb, Nahe-Weinkönigin, am Rheinland-Pfalz-Stand.

Die Nachbarn aus Guntersblum.

Überblick über eine halbe Halle der IGW.

“In” Norwegen

Amsterdam

Foto: Martin Groß (Teletext-Manager.de)

Mit der Nahe-Weinkönigin Carolin Klumb und der Sächsischen Weinprinzessin Marie Fischer

zu Besuch “in” Italien… :-)

Vorstellung der ‘Best of’-Broschüre

Bei strahlendem Sonnenschein wurde Anfang Februar die neue Broschüre der ‘Best of’-Gewinner von Great Wine Capitals in der Vinothek Bingen vorgestellt – ein perfekter

Foto: Martin Beckenbach

Termin um Studium/Bachelor-Arbeit und Amt mal wieder miteinander zu verbinden. Zusammen mit den beiden rheinhessischen Landräten und Wirtschaftsdezernent Sitte stellte ich die Vorzüge der Best of-Gewinner und damit Inhalt der Broschüre vor. Beim Pressefoto vor der Kulisse des sonnendurchfluteten Mittelrheintals war die Kälte schnell vergessen und am Ende wurden bei „Weck, Worscht und Woi“ neue Vermarktungsideen geschmiedet und Erlebnisse ausgetauscht.

Empfang der Wirtschaft in MainzBeim großen ‘Empfang der Wirtschaft’ traf ich den ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück. Bei einem Vorempfang durfte ich ihm ein rheinhessisches Präsent überreichen: lauter gute Tropfen. Leider hatten weder die Gebietsweinwerbung noch ich bedacht, dass er mit dem Flugzeug hier sein könnte – und das flüssige Geschenk deshalb nicht mit nach Hause nehmen konnte. Danach gab es erstmal ein regelrechtes Blitzlichtgewitter bei dem es ständig hieß: “Weinkönigin, kommen Sie bitte mal hier mit auf das Foto!” – jeder der ca. 12 Kammerpräsidenten inklusive Vizepräsident hatte seinen eigenen Fotografen dabei, um auch ja kein Foto zu verpassen! Mit dem Präsent unterm Arm ging es danach in die vollbesetzte Rheingoldhalle. 3.000 Leute waren gekommen, um der Festrede von Steinbrück zu lauschen. Er erntete viel Applaus und auch viele Lacher, denn seine 40-minütige Rede zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland war wirklich unterhaltsam und kurzweilig. Genauso interessant war es diese Woche auch auf dem ‚Nachhaltigkeitskongress für die Weinwirtschaft‘. Der für viele Menschen sehr abstrakte Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ wurde von den Rednern durch Praxisbeispiele greifbar gemacht und konkrete Ansätze für Winzerbetriebe vorgeschlagen. Aber auch um den hohen Stellenwert von Regionalität und die nachvollziehbare Herkunft des Weines ging es, ein rundum spannendes Programm also! Und wieder war ein Nachbar anwesend, Jo Schnell, ökologisch-wirtschaftender Winzer aus Guntersblum, diskutierte mit Richard Grünewald, nachhaltig-wirtschaftender Winzer aus Worms, welche der Philosophien die bessere, bzw. zukunftsorientiertere ist.

Foto: Frieder Zimmermann

Mit Peer Steinbrück

Foto: Frieder Zimmermann

Foto: Frieder Zimmermann

Direktor der Landwirtschaftskammer, Alfons Schnabel

Foto: Frieder Zimmermann

Foto: Frieder Zimmermann

Foto: Frieder Zimmermann

Ehrung der Fachschüler in Oppenheim

Außerdem durfte ich dabei sein, wie die frischgebackenen Winzer der Oppenheimer Weinbauschule ihre Abschlusszeugnisse abholen. Die besonders hervorragenden Schüler unter ihnen bekamen – unter anderem auch von mir – ein Präsent für ihre Leistungen überreicht. Ich bin schon jetzt sehr auf die zukünftigen Ergebnisse dieser neuen Winzergeneration – meiner Generation – gespannt!

Rosenmontagsumzug in Mainz

Am Rosenmontag wurde ich von Ministerpräsident Kurt Beck eingeladen, den Zug von der Tribüne aus zu schauen. Meine Schwester begleitete mich und als “Meenzer Mädscher” wissen wir, wie man Fastnacht feiert – und vor allem wie man sich verkleidet :-) Also wurde sich schon früh zum fertig machen getroffen, bevor wir gerade noch so in den schon übervollen Zug stiegen. Dort haben wir auch Annika und ihre Freundin Sarah getroffen. Nun ja, getroffen ist zu viel gesagt – wir standen eingepfercht im gleichen Abteil in Rufnähe ;-) Erst einmal gings quer durch die Stadt zum Theater – wo wir den Empfang vermuteten. An der Kasse angekommen, “behaupteten” wir mal, dass die Deutsche und die Rheinhessische Weinkönigin hier zum Empfang wollen – ohne Krone und mit viel Schminke hätte ich uns das glaube ich auch nicht so geglaubt. Der Herr am Empfang war auch etwas skeptisch, schickte uns aber mal weiter zur Kasse – wo wir erfuhren, dass dort keine Karten für uns bereit lagen. Erstaunte Gesichter bei uns. Aber schon schnell wurde klar: Falscher Empfang. :-) Also schnell zur Staatskanzlei, dort fand der Empfang von MP Kurt Beck statt! Pünktlich auf die Minute trafen wir dort ein und begrüßten zunächst mal die anderen 5 rheinland-pfälzischen Weinköniginnen, bevor wir bei Sekt und Häppchen der Begrüßungsrede von Kurt Beck lauschten. Danach ging es dann gemeinsam zurück zur Tribüne, wo der Zug dann auch schon sehr bald anfing. Gott sei Dank saßen wir auf der Sonnenseite der Tribüne, so wurde uns die gesamten 4 Stunden nicht kalt. Bei Weck, Worschd, (Glüh)woi, Kreppel und erfangenen Süßigkeiten ließ es sich dem närrischen Lindwurm gut zu schauen.

Meine Schwester und ich :-)

Der königliche Weinadel: Mittelrhein-Weinkönigin Ramona Kappus, Deutsche Weinkönigin   Annika Strebel, Nahe-Weinkönigin Carolin Klumb, Ahr-Weinkönigin Julia Bertram, Pfälzische Weinkönigin Anna Hochdörffer, ich, Mosel-Weinkönigin Andrea Schlechter (v.l.n.r.)

Und wo ich beim Thema Fastnacht bin, möchte ich hier auch nochmal das Engagement von Guntersblumer Bürgern würdigen. An den insgesamt vier Sitzungen in Guntersblum tritt jedes Mal auch die ortsansässige Gesangsgruppe “Die Kellersänger” auf. In ihren Liedern greifen sie immer das aktuelle Ortsgeschehen auf. Und so war natürlich auch ich ein Thema dieses Jahr. Aber mit welcher Liebe und Hingabe auch an solchen Details wie Kostümen gearbeitet wurde – hat mich schon ein wenig gerührt. Denn ich denke es ist nicht selbstverständlich, dass man vom Ort so “unterstützt” wird. Und ich sehe das schon als seelisch-moralische Unterstützung an. Und so fühle ich mich in meinem Amt auch bekräftigt und merke, dass es den Guntersblumer Bürgern etwas bedeutet. Von daher war ich wirklich gerührt, als ich der “Weinkönigin Helgard” zum ersten Mal gegenüber stand. Okay, ein klein wenig geschockt über die große Ähnlichkeit war ich auch ;-)

Helgard und “Helgard” :-)

Im März werde ich viel außerhalb von Rheinhessen unterwegs sein. Einige Messeauftritte in Kiel und Bremen sowie mit unserem Weingut in Berlin und Stralsund/Rügen warten auf mich. Die ProWein in Düsseldorf ist natürlich ein “Muss”, auf das ich mich schon sehr freue. Vor allem deshalb weil dort endlich mal wieder der komplette Rheinhessische Hochadel vertreten sein wird – ich freue mich schon auf Lisa und Natalie!

Liebe Grüße und bis bald,

eure Helgard